70 Jahre SRC – das musste natürlich gefeiert werden! Das Jubiläum fand an zwei Tagen statt: Am Freitagabend, den 18. September, wurde im PZ gefeiert, bevor es am Samstag, den 19. September, am Bootshaus des BRV weiterging.
Die Bühne war passend zum Anlass dekoriert: Ein Zweier Boot und ein Zelt. Statt einem überbewerteten gemütlichen Sofa gab es die hochqualitativen Premium Ruder-Tonnen, welche sonst eigentlich immer nur auf den Fahrten ausgepackt werden, und Campingstühle rund um einen Campingkocher mit dem Go-to Essen Nudeln.
Zusammen mit unseren selbst designten SRC T-Shirts waren auch einige Mitglieder von uns zur Unterstützung anwesend.
Werner Preusker, ein ehemaliges Mitglied des GRCs, erzählte von den verschiedenen Bootshäusern seit 1906 und dem Projekt Schülerbootshaus Bonn. Wolfgang Mesenholl (auch ehemaliges Mitglied vom GRC) gab Einblicke in die Zusammenarbeit mit Architekten, Fachplanern und Genehmigungsbehörden, für unser gewünschtes Bootshaus. Stephan König erzählt uns anschließend mit einer Diashow, wo auch einige lustige Bilder von unseren Fahrten dabei waren, von Highlights und Geschichten aus insgesamt 190 Jahren SRC- und GRC.
Bei einer Talkrunde kamen die Vorstände der Schülerruder-Vereine und Ehemalige mit NRW-Minister Nathanael Liminski und Bonns Oberbürgermeister Guido Déus ins Gespräch.
Ich denke mal, bei vielen gab es Hoffnung auf Finanzielle Unterstützung, doch da kam leider nicht so viel bei rum.
Ein besonderer Gast war Dr. Valerie Viehoff, die extra aus London angereist war. Sie war früher Vorsitzende des SRC und später erfolgreiche Leistungssportlerin beim Siegburger Ruder-Verein. Zu ihren Erfolgen zählen zwei deutsche Meistertitel im Einer, der Weltmeistertitel im Doppelvierer 1998 und die Silbermedaille im Doppelzweier bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney.
Natürlich gab es zum Abschluss des Abends auch noch eine kleine Gesangseinlage vom Schulchor mit „Mamma Mia, Here We Row Again“, was definitiv bei manchen einen kleinen Lacher ausgelöst hat. Zum Schluss gab es außerdem noch ein kleines Geburtstagsständchen für Nicola. Damit war der erste Teil des Jubiläums geschafft. Doch das Wochenende war noch nicht vorbei: Am nächsten Tag ging es am Bootshaus weiter…
Am Samstag, dem 19.9.26 fand dann unser Jubiläumsfest beim BRV statt.
Um 9 Uhr begann der Aufbau. Beim GRC waren sehr viele Mitglieder anwesend, vom SRC leider nur sehr wenige. Trotzdem liefen die Vorbereitungen gut. Um 11 Uhr kamen dann die ersten Gäste an – Eltern der Ruderer. Das Buffett war groß und an den Waffel– und Pommesständen standen schon die GRCler bereit. Die Stimmung des Festes war schön und mit der Zeit trudelten immer mehr Besucher an. Auch mehr SRCer kamen dazu. Es gab verschiedene Stände für die Produkte der Ruderbanane oder Infos zum Bootshausprojekt.
Gegen Mittag fand dann das Schüler-Eltern- Rudern statt, bei dem man sich als Elternteil anmelden konnte. Wer nicht beim Buffett saß, konnte den Ruderern zusehen. Kurz danach wurde das Schüler-Eltern-Rudern von der Regatta unterbrochen. Im Wettkampf nahmen der SRC, GRC, SRV (Ernst-Kalkuhl-Gym) und GRV (Beethovengymnasium) teil. Typischerweise brauchte die SRC-Mannschaft viel zu lang, um ins Wasser zu gehen. Das machte aber nichts, denn gerade das macht unseren Verein ja so einzigartig.
Wie erwartet gewann der SRC mit großem Vorsprung, gefolgt vom GRC, SRV und zuletzt dem GRV. Unsere Sieger waren Rayan, Konrad, Hendrik und Ayelen. Nach der Schüler Regatta kam die Ehemaligen Regatta. GRC-Ehemaligen gegen SRC-Ehemaligen. Auch hier gewann die Gruppe des SRCs. Im Boot waren Max Chauveau, Ramin und Paula.
Nach diesem Auftritt gingen die meisten wieder hoch zum BRV, während das Schüler-Eltern Rudern weiter ging. Freunde und Geschwister, die sich nicht auf den Rhein wagten, konnten an den ausgestellten Ergos Wettrudern machen. Das Wetter war bestens und die Stimmung locker.
Gegen 16 Uhr neigte sich dann aber doch das Fest dem Ende zu und die Leute, die noch da waren, halfen fleißig beim Abbau.
Die beiden Jubiläumstage haben sich eindeutig gelohnt und viele weitere Mitmenschen auf die Rudergemeinschaft aufmerksam gemacht. Sei es durch das Rudern an sich, oder durch Teamwork und Zusammenarbeit der Schüle